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Entscheide nach
Gleichstellungsgesetz
 

Neuigkeiten

    Der Geschlechterbegriff im schweizerischen Gleichstellungsgesetz

    Das Merkmal des Geschlechts wird im schweizerischen Recht zwar nicht definiert, ist jedoch als Anknüpfungspunkt für den Schutz vor Diskriminierung von zentraler Bedeutung. Das Bundesgericht hat in BGE 145 II 153 entschieden, eine Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung sei keine direkte Geschlechterdiskriminierung im Sinne des Art. 3 Gleichstellungsgesetz. Dabei geht das Bundesgericht von einem engen Geschlechterbegriff aus. Der Entscheid steht quer zum modernen Verständnis des Geschlechts als soziale Konstruktion, wonach auch die Sexualität als Bestandteil des Geschlechterbegriffs betrachtet wird.
     
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    Beweislastumkehr in Gleichstellungsprozessen

    Im Jahr 1996 trat das Gleichstellungsgesetz in Kraft. Vor der Einführung des Gesetzes gehörten Beweisschwierigkeiten sowie die Beweislast auf Seite der Arbeitnehmenden zu den grössten Hürden im Bereich der Gleichstellung im Erwerbsleben. Dies führte dazu, dass mit dem Inkrafttreten des Gleichstellungsgesetzes in Art. 6 Gleichstellungsgesetz eine Beweislasterleichterung eingeführt wurde. In der Praxis wurde diese Erleichterung jedoch oft nicht angewendet, und wenn doch, dann relativ intransparent. Dieser Artikel befasst sich mit den Problemen in der Praxis und zeigt verschiedene Lösungsansätze auf.
     
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    Bundesrat engagiert sich für eine Arbeitswelt frei von Gewalt und Belästigung

    Der Bundesrat hat am 18. Mai 2022 eine Botschaft zur Ratifizierung des Übereinkommens Nr. 190 der Internationalen Arbeitsorganisation von 2019 über die Beseitigung von Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt verabschiedet. Das Übereinkommen enthält die erste international vereinbarte Definition von Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt. Es schafft die Rahmenbedingungen, um sich weltweit kohärenter und solidarischer für menschenwürdige Arbeit zu engagieren.
     
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    (20.05.2022)

    Je höher die Hierarchiestufe, desto grösser die Lohnunterschiede

    Das Bundesamt für Statistik (BFS) publizierte am 28.03.2022 die Lohnstrukturerhebung für das Jahr 2020. Daraus geht hervor, dass das Lohngefälle zwischen Männer und Frauen sich allmählich verringert. Die Erhebung zeigt aber auch, dass die Lohnunterschiede grösser ausfallen, je höher die Hierarchiestufe ist.
     
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    (14.04.2022)

    Geschäftsleitungen werden ausgeglichener

    Am 4. März 2022 wurde der neuste schillingreport veröffentlich. Er zeigt einen Durchbruch an allen Fronten. So steigt der Anteil der Frauen in den Geschäftsleitungen der SMI-Unternehmen von 14% auf 19% Prozent und in den Verwaltungsräten wird die 30%-Marke geknackt. In den Verwaltungsräten des privaten Sektors steigt der Frauenanteil auf 26% und im öffentlichen Sektor wird ein Anteil von 23% im Topkader verzeichnet.
     
    Der schillingreport erhebt seit 2006 die Daten zur Zusammensetzung der Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte der rund 100 grössten Schweizer Arbeitgeber.
     
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    (24.03.2022)

    Anstieg beim Frauenanteil in Geschäftsleitungen seit Einführung des neuen Aktienrechts

    Vier von zehn neuen Topkader-Jobs in Schweizer SMI-Firmen sind 2021 an Frauen gegangen. Der Frauenanteil in den Geschäftsleitungen ist innerhalb eines Jahres von 13 auf 19 Prozent gestiegen. 92 Prozent der neuen weiblichen Topkader kommen aus dem Ausland. Dies sind die wichtigsten Befunde einer von der «SonntagsZeitung» veröffentlichten Studie des Personalvermittlers Russel Reynolds Association.
     
    Der Anstieg um sechs Prozentpunkte ist darauf zurückzuführen, dass im letzten Jahr 39 Prozent der neu berufenen Topkader bei SMI-Firmen weiblich waren. Den höchsten Frauenanteil bei den im Swiss-Market-Index geführten grössten Unternehmen hat die Partners Group mit 38 Prozent. Es folgen die Zurich Insurance Group (36 Prozent) und Holcim (30 Prozent). Seit Januar 2021 ist in der Schweiz ein Geschlechterrichtwert von 20 Prozent in den Geschäftsleitungen im Aktienrecht gesetzlich verankert. Davon sei man nicht mehr allzu weit entfernt, heisst es in der Studie. Bei den 20 SMI-Firmen fehlen insgesamt noch 14 Frauen, um den Richtwert zu erreichen. Hier geht's zur ausführlichen Studie.
    (23.02.2022)

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