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Entscheide nach
Gleichstellungsgesetz
 

Neuigkeiten

    Die grosse Frauenbefragung von Sotomo und anabelle

    Im Januar 2020 führte Sotomo im Auftrag der Zeitschrift anabelle eine grosse Frauenbefragung anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Frauenstimmrechts durch. Über 6´000 Frauen aus der Deutschschweiz haben an der Umfrage teilgenommen. Die Studie vermittelt ein umfassendes Stimmungsbild der Frau und wo noch dringender Handlungsbedarf gesehen wird.
    Gemäss dieser Studie sehen Frauen grosse Fortschritte in der Gleichstellung von Mann und Frau. Jedoch werden vor allem in der Arbeitswelt noch grosse Gleichstellungsdefizite wahrgenommen. So betrachten nur 40% der Befragten, die Gleichstellung in der Arbeitswelt als verwirklicht. Nur jede zweite Frau schätzt ihren Arbeitgeber als familienfreundlich ein und nur zwei von fünf Frauen sind der Ansicht, dass sie bei ihrem Arbeitgeber die gleichen Karrierechancen wie Männer haben. Hier geht es zur Studie.
    (04.03.2021)

    Forschungsbericht analysiert die Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Gleichstellungsgesetz

    Das Bundesgericht hat in 27% der Fälle Beschwerden gestützt auf das Gleichstellungsgesetz gutgeheissen. Zwei Drittel der Fälle betreffen Lohndiskriminierungen, und mehr als die Hälfte aller Fälle stammt aus dem Gesundheits- und Bildungswesen. Der Forschungsbericht empfiehlt namentlich, den Arbeitnehmenden den Zugang zur Justiz im Erwerbsleben zu erleichtern.
    Erfahren Sie mehr in der Medienmitteilung des Bundesrats
    Hier geht es zur Studie.
    (21.01.2021)

    Der Vaterschaftsurlaub tritt am 1. Januar 2021 in Kraft

    Im vergangenen September hat die Schweizer Bevölkerung JA zur Einführung des Vaterschaftsurlaubs gesagt. Nun tritt auf den 1. Januar 2021 die Gesetzesänderung in Kraft. Die entsprechenden Ausführungsbestimmungen sind verabschiedet. Der Vaterschaftsurlaub wird über die Erwerbsersatzordnung (EO) entschädigt.
    Erfahren Sie mehr in der Medienmitteilung des Bundesrats
    (21.12.2020)

    Toolbox flexibel führen

    Möchten Sie mehr über flexible Arbeitsmodelle für Führungspositionen erfahren? Die «Toolbox flexibel führen» der Universität Zürich bietet eine Übersicht über Forschungsliteratur, Berichte, Best Practice Beispiele, Merkblätter und Leitfäden zu diesem Thema. Die meisten Publikationen stammen von schweizerischen und europäischen Institutionen, Forscherinnen und Forscher oder Unternehmen. Die «Toolbox flexibel führen» wird laufend aktualisiert.
    Siehe Toolbox flexibel führen
    (07.12.2020)

    Präventionspflicht der Lehrbetriebe

    Lehrbetriebe sind laut Gesetz dazu verpflichtet, ihre Lernenden vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu schützen und Präventionsmassnahmen zu ergreifen. Die Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern stellt auf ihrer Webseite eine Vorlage für ein Reglement und für ein betriebsinternes Merkblatt zum Thema «Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz» zur Verfügung.
    Hier finden Sie weitere Informationen und die Vorlagen zum Herunterladen
    (30.11.2020)

    Prävention von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz

    Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz stellt auch im 21. Jahrhundert noch ein grosses Problem dar. Dies zeigt eine im Jahr 2019 veröffentlichte Befragung von gfs.bern, die im Auftrag von Amnesty International durchgeführt worden ist. So haben 33 Prozent der befragten Frauen ab 16 Jahren mindestens eine kritische Situation am Arbeitsplatz erlebt.
    Die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich bietet deshalb ab 2021 Weiterbildungen gegen sexuelle und sexistische Belästigung am Arbeitsplatz an, neuerdings mit einer Weiterbildung extra für KMU.
    Siehe Weiterbildung „KMU konkret +“
    (20.10.2020)

    Ausbau von Betreuungsangeboten führt zu mehr Gleichstellung

    Zwei kürzlich publizierte Studien zeigen: Ein Ausbau der externen Betreuungsangebote würde auch die Wirtschaft stärken. Die Erwerbstätigkeit und Karriereperspektive von Müttern würde sich erhöhen, die Lohnungleichheiten und das Armutsrisiko würden sinken und das Gemeinwesen würde von steuerlichen Mehreinnahmen profitieren. Kurz: Eine Erhöhung des Angebots an qualitativ guten und bezahlbaren Betreuungsplätzen wäre zum Vorteil von Frau und Mann.
    Um die durchschnittliche Erwerbstätigkeitsquote von Müttern von Vorschuldkindern auf ein Niveau von 70 Prozent zu bringen, müssten 20'000 neue Kindergartenplätze geschaffen werden.
    Siehe Studie «Kitas als ein Schlüsselfaktor für die Gleichstellung» und Medienmitteilung
    Siehe Studie von Pro Familia Schweiz
    (01.09.2020, aktualisiert am 21.09.2020)

    Keine Betriebszulagen für selbständig erwerbende Frauen bei Mutterschaft

    Das Bundesgericht stellt klar: Selbständig erwerbende Frauen haben bei Mutterschaft keinen Anspruch auf Betriebszulagen. Anders als beim Militärdienst wird bei Mutterschaft nur ein Lohnersatz von 80% während der Erwerbspause gewährt. Das Ausrichten einer Betriebszulage ist bei Mutterschaft im Erwerbsersatzgesetz (EOG) nicht vorgesehen. Während der Erwerbspause werden also nach geltendem Recht Militärdienstleistende grosszügiger entschädigt als Frauen bei Mutterschaft. Sollen Mütter diesbezüglich nicht schlechter gestellt werden, so muss das Erwerbsersatzgesetz (EOG) geändert werden.
    Es scheint, dass die Politik die Problematik erkannt hat. So hat das Parlament im Dezember 2019 zwei Motionen angenommen, die Betriebszulagen für selbständig erwerbende Mütter fordern. Nun ist es am Bundesrat, eine gesetzliche Grundlage auszuarbeiten.
     
    Siehe Fall Zürich 418 mit Verweis auf Zeitungsberichte
    Zum Bundesgerichtsentscheid 9C_737/2019 vom 22. Juni 2020
    (10.08.2020)

    Corona-Krise: Die Arbeitsbelastung der Frauen hat stärker zugenommen

    Wie hat sich die Arbeitsbelastung der Schweizer Bevölkerung während der Corona-Krise verändert?
    Eine vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) in Auftrag gegebene Studie gibt nun erste Antworten.
    Die Studie zeigt: Aufgrund der zusätzlichen Betreuungspflichten aus Homeschooling und den eingeschränkten externen Kinderbetreuungsmöglichkeiten hatten die Befragten weniger Zeit für die Ausübung ihrer Erwerbstätigkeit. Dies hat sich auf die berufstätigen Frauen stärker ausgewirkt als auf die berufstätigen Männer.
     
    Siehe EBG-Studie
    Zur Medienmitteilung
    (01.07.2020)

    Die Änderung des Gleichstellungsgesetzes tritt auf den 1. Juli 2020 in Kraft: Was bedeutet dies für die Unternehmen?

    Das Gleichstellungsgesetz wurde revidiert, um die Lohngleichheit schweizweit besser durchzusetzen. Alle privaten und staatlichen Betriebe mit 100 oder mehr Angestellten müssen die erste Lohngleichheitsanalyse bis spätestens Ende Juni 2021 durchführen.
     
    Was heisst das nun konkret für die Unternehmen? Muss das Ergebnis der Analyse einer Behörde mitgeteilt werden? Was bedeutet das Gesetz für die Arbeitgebenden, die im Rahmen des öffentlichen Beschaffungs- oder Subventionswesens in Bezug auf die Einhaltung der Lohngleichheit kontrolliert wurden? Der Bund beantwortet die wichtigsten Fragen auf seiner FAQ-Seite.
     
    Arbeitgebende können die Analyse mit dem Strandard-Analyse-Tool Logib des Bundes vornehmen. Es ist kostenlos, anonym und sicher. Zudem ist das Excel-basierte Programm einfach anzuwenden.
     
    Siehe Fragen und Antworten FAQ
    Zum Standard-Anlayse-Tool Logib
    Jetzt anmelden zur Logib-Schulung am 8. September 2020
    (04.05.2020)

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