Verwendung von Cookies
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Button Menue mobile
Entscheide nach
Gleichstellungsgesetz
 

Neuigkeiten

    Der Vaterschaftsurlaub tritt am 1. Januar 2021 in Kraft

    Im vergangenen September hat die Schweizer Bevölkerung JA zur Einführung des Vaterschaftsurlaubs gesagt. Nun tritt auf den 1. Januar 2021 die Gesetzesänderung in Kraft. Die entsprechenden Ausführungsbestimmungen sind verabschiedet. Der Vaterschaftsurlaub wird über die Erwerbsersatzordnung (EO) entschädigt.
    Erfahren Sie mehr in der Medienmitteilung des Bundesrats
    (21.12.2020)

    Toolbox flexibel führen

    Möchten Sie mehr über flexible Arbeitsmodelle für Führungspositionen erfahren? Die «Toolbox flexibel führen» der Universität Zürich bietet eine Übersicht über Forschungsliteratur, Berichte, Best Practice Beispiele, Merkblätter und Leitfäden zu diesem Thema. Die meisten Publikationen stammen von schweizerischen und europäischen Institutionen, Forscherinnen und Forscher oder Unternehmen. Die «Toolbox flexibel führen» wird laufend aktualisiert.
    Siehe Toolbox flexibel führen
    (07.12.2020)

    Präventionspflicht der Lehrbetriebe

    Lehrbetriebe sind laut Gesetz dazu verpflichtet, ihre Lernenden vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu schützen und Präventionsmassnahmen zu ergreifen. Die Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern stellt auf ihrer Webseite eine Vorlage für ein Reglement und für ein betriebsinternes Merkblatt zum Thema «Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz» zur Verfügung.
    Hier finden Sie weitere Informationen und die Vorlagen zum Herunterladen
    (30.11.2020)

    Prävention von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz

    Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz stellt auch im 21. Jahrhundert noch ein grosses Problem dar. Dies zeigt eine im Jahr 2019 veröffentlichte Befragung von gfs.bern, die im Auftrag von Amnesty International durchgeführt worden ist. So haben 33 Prozent der befragten Frauen ab 16 Jahren mindestens eine kritische Situation am Arbeitsplatz erlebt.
    Die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich bietet deshalb ab 2021 Weiterbildungen gegen sexuelle und sexistische Belästigung am Arbeitsplatz an, neuerdings mit einer Weiterbildung extra für KMU.
    Siehe Weiterbildung „KMU konkret +“
    (20.10.2020)

    Ausbau von Betreuungsangeboten führt zu mehr Gleichstellung

    Zwei kürzlich publizierte Studien zeigen: Ein Ausbau der externen Betreuungsangebote würde auch die Wirtschaft stärken. Die Erwerbstätigkeit und Karriereperspektive von Müttern würde sich erhöhen, die Lohnungleichheiten und das Armutsrisiko würden sinken und das Gemeinwesen würde von steuerlichen Mehreinnahmen profitieren. Kurz: Eine Erhöhung des Angebots an qualitativ guten und bezahlbaren Betreuungsplätzen wäre zum Vorteil von Frau und Mann.
    Um die durchschnittliche Erwerbstätigkeitsquote von Müttern von Vorschuldkindern auf ein Niveau von 70 Prozent zu bringen, müssten 20'000 neue Kindergartenplätze geschaffen werden.
    Siehe Studie «Kitas als ein Schlüsselfaktor für die Gleichstellung» und Medienmitteilung
    Siehe Studie von Pro Familia Schweiz
    (01.09.2020, aktualisiert am 21.09.2020)

    Keine Betriebszulagen für selbständig erwerbende Frauen bei Mutterschaft

    Das Bundesgericht stellt klar: Selbständig erwerbende Frauen haben bei Mutterschaft keinen Anspruch auf Betriebszulagen. Anders als beim Militärdienst wird bei Mutterschaft nur ein Lohnersatz von 80% während der Erwerbspause gewährt. Das Ausrichten einer Betriebszulage ist bei Mutterschaft im Erwerbsersatzgesetz (EOG) nicht vorgesehen. Während der Erwerbspause werden also nach geltendem Recht Militärdienstleistende grosszügiger entschädigt als Frauen bei Mutterschaft. Sollen Mütter diesbezüglich nicht schlechter gestellt werden, so muss das Erwerbsersatzgesetz (EOG) geändert werden.
    Es scheint, dass die Politik die Problematik erkannt hat. So hat das Parlament im Dezember 2019 zwei Motionen angenommen, die Betriebszulagen für selbständig erwerbende Mütter fordern. Nun ist es am Bundesrat, eine gesetzliche Grundlage auszuarbeiten.
     
    Siehe Fall Zürich 418 mit Verweis auf Zeitungsberichte
    Zum Bundesgerichtsentscheid 9C_737/2019 vom 22. Juni 2020
    (10.08.2020)

    Corona-Krise: Die Arbeitsbelastung der Frauen hat stärker zugenommen

    Wie hat sich die Arbeitsbelastung der Schweizer Bevölkerung während der Corona-Krise verändert?
    Eine vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) in Auftrag gegebene Studie gibt nun erste Antworten.
    Die Studie zeigt: Aufgrund der zusätzlichen Betreuungspflichten aus Homeschooling und den eingeschränkten externen Kinderbetreuungsmöglichkeiten hatten die Befragten weniger Zeit für die Ausübung ihrer Erwerbstätigkeit. Dies hat sich auf die berufstätigen Frauen stärker ausgewirkt als auf die berufstätigen Männer.
     
    Siehe EBG-Studie
    Zur Medienmitteilung
    (01.07.2020)

    Die Änderung des Gleichstellungsgesetzes tritt auf den 1. Juli 2020 in Kraft: Was bedeutet dies für die Unternehmen?

    Das Gleichstellungsgesetz wurde revidiert, um die Lohngleichheit schweizweit besser durchzusetzen. Alle privaten und staatlichen Betriebe mit 100 oder mehr Angestellten müssen die erste Lohngleichheitsanalyse bis spätestens Ende Juni 2021 durchführen.
     
    Was heisst das nun konkret für die Unternehmen? Muss das Ergebnis der Analyse einer Behörde mitgeteilt werden? Was bedeutet das Gesetz für die Arbeitgebenden, die im Rahmen des öffentlichen Beschaffungs- oder Subventionswesens in Bezug auf die Einhaltung der Lohngleichheit kontrolliert wurden? Der Bund beantwortet die wichtigsten Fragen auf seiner FAQ-Seite.
     
    Arbeitgebende können die Analyse mit dem Strandard-Analyse-Tool Logib des Bundes vornehmen. Es ist kostenlos, anonym und sicher. Zudem ist das Excel-basierte Programm einfach anzuwenden.
     
    Siehe Fragen und Antworten FAQ
    Zum Standard-Anlayse-Tool Logib
    Jetzt anmelden zur Logib-Schulung am 8. September 2020
    (04.05.2020)

    Die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern nimmt allmählich ab

    Die kürzlich veröffentlichten Resultate des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigen: Der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern hat sich etwas verringert. Im Jahr 2018 betrug das Lohngefälle 11,5 Prozent. Im Jahr 2016 lag es noch bei 12 Prozent, im Jahr 2014 bei 12,5 Prozent und im Jahr 2012 bei 15,1 Prozent.
    Doch ist die Zahl der Tieflohnstellen zwischen 2016 und 2018 wieder angestiegen. Davon sind Frauen besonders stark betroffen. Sie sind in den Tieflohnsegmenten überproportional stark vertreten. Umgekehrt arbeiten Frauen sehr viel seltener als Männer in einem Beruf, bei dem sie einen monatlichen Lohn von über CHF 16'000 erhalten.
    Siehe BFS, Schweizerische Lohnstrukturerhebung im Jahr 2018: Erste Resultate
    und Der Bund, Langsam, langsam holen Frauen beim Lohn auf
    (27.04.2020)

    Werden Transmenschen in der Schweiz genügend geschützt?

    In der Schweiz leben rund 40'000 Transmenschen. Und viele von ihnen erleben in ihrem Alltag Diskriminierung: Sie berichten von offenem Hass, transfeindlichen Angriffen und Kündigungen im Job nach dem Coming-Out.
    SRF hat mit Betroffenen über die Diskriminierung im Alltag und die Angst vor dem Jobverlust gesprochen.
    Siehe SRF Beitrag
    (02.03.2020)

    Neue WEF-Studie zur Gleichstellung zeigt: Die Schweiz hinkt hinterher

    Die WEF-Studie zur Gleichstellung 2020 ist herausgekommen. Die Schweiz hat sich zwar im Vergleich zum letzten Jahr um zwei Ränge verbessert, doch es gibt noch Luft nach oben. Vor allem in der Politik ist der Anteil an Frauen erheblich gestiegen. Ein Beispiel sind die Nationalratswahlen vom November 2019. So wurden an diesen Wahlen 20 Frauen mehr als vier Jahre zuvor in den Nationalrat gewählt. Der Anteil an Frauen im Nationalrat ist dadurch von 32 auf 42 Prozent angestiegen.
    In der Wirtschaft hat sich dagegen die Kluft zwischen den Geschlechtern vergrössert. Bis heute gibt es immer noch sehr wenige Frauen in Führungspositionen. Zudem sind die Berufszweige, in denen Frauen übervertreten sind, oft sehr viel schlechter bezahlt als Berufe, in denen die Männer in der Mehrzahl sind. So verdienen Frauen nur schon aufgrund der Berufswahl um einiges weniger als Männer.
     
    Berichterstattung SRF
    (05.02.2020)

Alle Meldungen (Archiv)

© Die Fachstellen für Gleichstellung in der Deutschschweiz