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Entscheide nach
Gleichstellungsgesetz
 

Neuigkeiten

    Die Änderung des Gleichstellungsgesetzes tritt auf den 1. Juli 2020 in Kraft: Was bedeutet dies für die Unternehmen?

    Das Gleichstellungsgesetz wurde revidiert, um die Lohngleichheit schweizweit besser durchzusetzen. Alle privaten und staatlichen Betriebe mit 100 oder mehr Angestellten müssen die erste Lohngleichheitsanalyse bis spätestens Ende Juni 2021 durchführen.
     
    Was heisst das nun konkret für die Unternehmen? Muss das Ergebnis der Analyse einer Behörde mitgeteilt werden? Was bedeutet das Gesetz für die Arbeitgebenden, die im Rahmen des öffentlichen Beschaffungs- oder Subventionswesens in Bezug auf die Einhaltung der Lohngleichheit kontrolliert wurden? Der Bund beantwortet die wichtigsten Fragen auf seiner FAQ-Seite.
     
    Arbeitgebende können die Analyse mit dem Strandard-Analyse-Tool Logib des Bundes vornehmen. Es ist kostenlos, anonym und sicher. Zudem ist das Excel-basierte Programm einfach anzuwenden.
     
    Siehe Fragen und Antworten FAQ
    Zum Standard-Anlayse-Tool Logib
    (04.05.2020)

    Die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern nimmt allmählich ab

    Die kürzlich veröffentlichten Resultate des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigen: Der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern hat sich etwas verringert. Im Jahr 2018 betrug das Lohngefälle 11,5 Prozent. Im Jahr 2016 lag es noch bei 12 Prozent, im Jahr 2014 bei 12,5 Prozent und im Jahr 2012 bei 15,1 Prozent.
    Doch ist die Zahl der Tieflohnstellen zwischen 2016 und 2018 wieder angestiegen. Davon sind Frauen besonders stark betroffen. Sie sind in den Tieflohnsegmenten überproportional stark vertreten. Umgekehrt arbeiten Frauen sehr viel seltener als Männer in einem Beruf, bei dem sie einen monatlichen Lohn von über CHF 16'000 erhalten.
    Siehe BFS, Schweizerische Lohnstrukturerhebung im Jahr 2018: Erste Resultate
    und Der Bund, Langsam, langsam holen Frauen beim Lohn auf
    (27.04.2020)

    Werden Transmenschen in der Schweiz genügend geschützt?

    In der Schweiz leben rund 40'000 Transmenschen. Und viele von ihnen erleben in ihrem Alltag Diskriminierung: Sie berichten von offenem Hass, transfeindlichen Angriffen und Kündigungen im Job nach dem Coming-Out.
    SRF hat mit Betroffenen über die Diskriminierung im Alltag und die Angst vor dem Jobverlust gesprochen.
    Siehe SRF Beitrag
    (02.03.2020)

    Veranstaltung für Frauen am 2. März 2020: Frauenrechte am Arbeitsplatz

    • 18 bis 19.15 Uhr: «Sexuelle Gewalt am Arbeitsplatz»
      mit Expertin Claudia Stam, lic. phil., Psychologin der Fachstelle Mobbing und Belästigung Schweiz
    • 19.30 Uhr: Podium «Grundrechte für Frauen am Arbeitsplatz und in der Arbeitswelt»
      mit Tamara Funiciello, Nationalrätin; Annemarie Sancar, Sozialanthropologin; Daniela Karst, Frauenblock gegen Gewalt
    • Ort: Kirchgemeindehaus Nydegghof 2, 3011 Bern
    Am Montag, 2. März organisiert die Frauenkommission von syndicom einen Anlass zum Thema «Übergriffe und Belästigung: Sexuelle Gewalt am Arbeitsplatz». An dieser Veranstaltung können Sie lernen, welche Formen sexuelle Belästigung haben kann und welche rechtlichen Bestimmungen es dazu gibt. Sie lernen, wie Sie mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz umgehen können und an wen Sie sich als Betroffene oder Beobachterin wenden können.
    Im Anschluss findet ein Podium mit profilierten Frauen zum Thema «Grundrechte für Frauen in der Arbeitswelt und in der Öffentlichkeit» statt. Dieses wird von der Marche mondiale des femmes Bern organisiert.
    Weitere Informationen zur Veranstaltung
    (24.02.2020)

    Neue WEF-Studie zur Gleichstellung zeigt: Die Schweiz hinkt hinterher

    Die WEF-Studie zur Gleichstellung 2020 ist herausgekommen. Die Schweiz hat sich zwar im Vergleich zum letzten Jahr um zwei Ränge verbessert, doch es gibt noch Luft nach oben. Vor allem in der Politik ist der Anteil an Frauen erheblich gestiegen. Ein Beispiel sind die Nationalratswahlen vom November 2019. So wurden an diesen Wahlen 20 Frauen mehr als vier Jahre zuvor in den Nationalrat gewählt. Der Anteil an Frauen im Nationalrat ist dadurch von 32 auf 42 Prozent angestiegen.
    In der Wirtschaft hat sich dagegen die Kluft zwischen den Geschlechtern vergrössert. Bis heute gibt es immer noch sehr wenige Frauen in Führungspositionen. Zudem sind die Berufszweige, in denen Frauen übervertreten sind, oft sehr viel schlechter bezahlt als Berufe, in denen die Männer in der Mehrzahl sind. So verdienen Frauen nur schon aufgrund der Berufswahl um einiges weniger als Männer.
     
    Berichterstattung SRF
    (05.02.2020)

    Aktuelle Zahlen und Fakten zur Gleichstellung

    Die Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern Basel-Stadt hat die Broschüre Gleichgestellt? Facts & Figures 2019 herausgegeben. Darin wird aufgezeigt, was sich in den letzten Jahren verändert hat und wo Handlungsbedarf besteht. Die Broschüre bietet eine Übersicht zum Stand der Gleichstellung in den Bereichen Bildung, Erwerbsleben, Familie und Beruf, unbezahlte Arbeit und Care-Arbeit, Migration, Sicherheit und Gewalt, Politik, Kultur und Medien, Gesundheit sowie Armut und soziale Absicherung.
    (24.01.2020)

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