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Entscheide nach
Gleichstellungsgesetz
 

Frühere Neuigkeiten

    Frauen*streik am 14. Juni 2019

    Auch 38 Jahre nach Einführung des Gleichstellungsartikels in der Schweizerischen Bundesverfassung ist die Gleichstellung in der Schweiz noch lange nicht erreicht. Denn Frauen* verdienen noch immer weniger als Männer*, leisten den grössten Teil der unbezahlten und unsichtbaren Betreuungsarbeit und erleben Gewalt und sexuelle Belästigung.
    Dies zeigen auch die Statistiken:
    - Der unerklärte Anteil des Lohnunterschieds zwischen Frauen* und Männer* beträgt im Jahr 2016 43%, oder 657 Franken. Dieses Lohngefälle führt dazu, dass die Renten der Frauen 37% tiefer sind.
    - Frauen* wenden pro Jahr rund 282 Mio. Stunden für informelle Freiwilligenarbeit, wie Betreuung und Pflege von Mitmenschen auf, also 123 Mio. Stunden mehr als Männer*.
    - Eine neue Studie vom Mai 2019 zeigt, dass mindestens jede fünfte Frau* ab 16 Jahren einen sexuellen Übergriff erlebt hat. Und mehr als jede zehnte Frau* erlitt Geschlechtsverkehr gegen ihren Willen.
    Deshalb wollen die Frauen* am 14. Juni um 11 Uhr ein Zeichen am Arbeitsplatz setzen und um 15:30 Uhr legen sie ihre Arbeit nieder und versammeln sich an den regionalen Kundgebungen und Festen. Machen auch Sie am Frauenstreik mit!
    Solidarische Männer* können die Streikenden unterstützen und so ein Zeichen setzen.
     
    Weitere Informationen und Materialien zum Frauen*streik finden sie unter Frauen*streik-grève féministe und Frauen*streik SGB.
    Hinweise auf die jüngsten Erfolge und bestehenden Probleme bezüglich Gleichstellung finden Sie im Staatenbericht.
    Zur sexuellen Gewalt in der Schweiz lesen Sie die neue Studie des gfs.bern im Auftrag von Amnesty International, die zeigt, dass es eine hohe Dunkelziffer im Vergleich zu strafrechtlich angezeigten oder verfolgten sexuellen Straftaten gibt. (13.06.2019)

    Letzter Platz für die Schweiz bei UNICEF Studie zur Familienfreundlichkeit

    Bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie besteht in der Schweiz noch grosser Handlungsbedarf. Dies hat eine Studie von UNICEF gezeigt. UNICEF hat die Regelungen des Mutter- und Vaterschaftsurlaubs, sowie die Entwicklung und Bildung der Kinder in den reichsten Ländern der Welt überprüft und eine Rangliste erstellt. Die Schweiz hat neben Zypern und Griechenland am schlechtesten abgeschnitten. Zu den familienfreundlichsten Ländern gehören Schweden, Norwegen und Island.
    Laut UNICEF sollten alle Länder, für Mütter wie auch Väter einen bezahlten Urlaub gewährleisten und Betreuungsangebote für Kinder ausbauen. Die Studie zeigt deutlich auf, dass die Einführung des Vaterschaftsurlaubs alleine nicht für ein familienfreundlicheres System reicht. Die Barrieren, welche die Männer in der Realität hindern, den Vaterschaftsurlaub zu beziehen, müssen ebenfalls abgebaut werden. Dasselbe gilt für die Betreuungsangebote. Betreuungsangebote sind für Familien nur von Nutzen, sofern sie bezahlbar oder kostenlos sind.
     
    UNICEF, Are the world’s richest countries family friendly?
    UNICEF, Die Schweiz ist wenig familienfreundlich
    Aargauer Zeitung, Die Schweiz belegt laut Unicef-Studie bei Familienfreundlichkeit den letzten Platz
    (18.07.2019)

    Veranstaltung mittePOLITICS: Ein Abend mit der Ärztin Natalie Urwyler über Diskriminierung am Arbeitsplatz

    • 24. September 2019, 20:00 - 21:30 Uhr
      Unternehmen mitte – Salon, Gerbergasse 30, 4001 Basel
    Die Ärztin Natalie Urwyler ist eine der ersten Frauen in der Schweiz, die sich vor Gericht erfolgreich gegen eine diskriminierende Kündigung gewehrt hat. Urwyler setzte sich für schwangere Ärztinnen am Berner Inselspital ein. Dieses Engagement führte zu einem Konflikt. 2014 erhielt sie die Kündigung. Sie klagte vor Gericht auf Wiedereinstellung und bekam Recht. Es ist in der Schweiz das erste Mal, dass eine Frau vor Gericht mit Berufung auf das Gleichstellungsgesetz gegen einen Konzern gewinnt. Trotzdem weigert sich das Inselspital, die Ärztin wiedereinzustellen.
    Natalie Urwyler erhielt 2018 den „Prix Courage“. Sie setzt sich weiterhin ein für mehr Gleichberechtigung in Spitälern.
     
    Weitere Informationen zur Veranstaltung
    Fall Natalie Urwyler
    (20.08.2019)

    Frauen sind in Kaderpositionen untervertreten

    Der neue Gender Intelligence Report besagt, dass 64% aller Beförderten Männer sind. Herausgefunden haben dies das Netzwerk Advance und die Uni St. Gallen. Grundlage der Studie sind Daten aus 55 grossen Unternehmen, die in der Schweiz ansässig sind.
    Während sich auf Nicht-Kaderstufe Frauen und Männer die Waage halten, sind Frauen im obersten und oberen Kader nur noch mit 18% vertreten. Die Studie zeigt, dass die Untervertretung von Frauen in Kaderpositionen oft auf die durchschnittlich klar tieferen Arbeitspensen von Frauen zurückzuführen ist. Die Angleichung der Beschäftigungsgrade ist deshalb ein wichtiger Schritt zur nachhaltigen Erhöhung des Frauenanteils im Kader.
    Auch die Vorurteile gegenüber den Frauen mindern ihre Chancen auf eine Beförderung. Dem kann mit transparenten und standardisierten Beförderungsprozessen entgegengewirkt werden. Eine gezielte Kompetenzentwicklung, Netzwerke und Karrieregespräche werden empfohlen.
    (16.09.2019)

    Aktuelle Zahlen und Fakten zur Gleichstellung

    Die Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern Basel-Stadt hat die Broschüre Gleichgestellt? Facts & Figures 2019 herausgegeben. Darin wird aufgezeigt, was sich in den letzten Jahren verändert hat und wo Handlungsbedarf besteht. Die Broschüre bietet eine Übersicht zum Stand der Gleichstellung in den Bereichen Bildung, Erwerbsleben, Familie und Beruf, unbezahlte Arbeit und Care-Arbeit, Migration, Sicherheit und Gewalt, Politik, Kultur und Medien, Gesundheit sowie Armut und soziale Absicherung.
    (24.01.2020)

    Neue WEF-Studie zur Gleichstellung zeigt: Die Schweiz hinkt hinterher

    Die WEF-Studie zur Gleichstellung 2020 ist herausgekommen. Die Schweiz hat sich zwar im Vergleich zum letzten Jahr um zwei Ränge verbessert, doch es gibt noch Luft nach oben. Vor allem in der Politik ist der Anteil an Frauen erheblich gestiegen. Ein Beispiel sind die Nationalratswahlen vom November 2019. So wurden an diesen Wahlen 20 Frauen mehr als vier Jahre zuvor in den Nationalrat gewählt. Der Anteil an Frauen im Nationalrat ist dadurch von 32 auf 42 Prozent angestiegen.
    In der Wirtschaft hat sich dagegen die Kluft zwischen den Geschlechtern vergrössert. Bis heute gibt es immer noch sehr wenige Frauen in Führungspositionen. Zudem sind die Berufszweige, in denen Frauen übervertreten sind, oft sehr viel schlechter bezahlt als Berufe, in denen die Männer in der Mehrzahl sind. So verdienen Frauen nur schon aufgrund der Berufswahl um einiges weniger als Männer.
     
    Berichterstattung SRF
    (05.02.2020)

    Veranstaltung für Frauen am 2. März 2020: Frauenrechte am Arbeitsplatz

    • 18 bis 19.15 Uhr: «Sexuelle Gewalt am Arbeitsplatz»
      mit Expertin Claudia Stam, lic. phil., Psychologin der Fachstelle Mobbing und Belästigung Schweiz
    • 19.30 Uhr: Podium «Grundrechte für Frauen am Arbeitsplatz und in der Arbeitswelt»
      mit Tamara Funiciello, Nationalrätin; Annemarie Sancar, Sozialanthropologin; Daniela Karst, Frauenblock gegen Gewalt
    • Ort: Kirchgemeindehaus Nydegghof 2, 3011 Bern
    Am Montag, 2. März organisiert die Frauenkommission von syndicom einen Anlass zum Thema «Übergriffe und Belästigung: Sexuelle Gewalt am Arbeitsplatz». An dieser Veranstaltung können Sie lernen, welche Formen sexuelle Belästigung haben kann und welche rechtlichen Bestimmungen es dazu gibt. Sie lernen, wie Sie mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz umgehen können und an wen Sie sich als Betroffene oder Beobachterin wenden können.
    Im Anschluss findet ein Podium mit profilierten Frauen zum Thema «Grundrechte für Frauen in der Arbeitswelt und in der Öffentlichkeit» statt. Dieses wird von der Marche mondiale des femmes Bern organisiert.
    Weitere Informationen zur Veranstaltung
    (24.02.2020)

    Werden Transmenschen in der Schweiz genügend geschützt?

    In der Schweiz leben rund 40'000 Transmenschen. Und viele von ihnen erleben in ihrem Alltag Diskriminierung: Sie berichten von offenem Hass, transfeindlichen Angriffen und Kündigungen im Job nach dem Coming-Out.
    SRF hat mit Betroffenen über die Diskriminierung im Alltag und die Angst vor dem Jobverlust gesprochen.
    Siehe SRF Beitrag
    (02.03.2020)

    Die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern nimmt allmählich ab

    Die kürzlich veröffentlichten Resultate des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigen: Der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern hat sich etwas verringert. Im Jahr 2018 betrug das Lohngefälle 11,5 Prozent. Im Jahr 2016 lag es noch bei 12 Prozent, im Jahr 2014 bei 12,5 Prozent und im Jahr 2012 bei 15,1 Prozent.
    Doch ist die Zahl der Tieflohnstellen zwischen 2016 und 2018 wieder angestiegen. Davon sind Frauen besonders stark betroffen. Sie sind in den Tieflohnsegmenten überproportional stark vertreten. Umgekehrt arbeiten Frauen sehr viel seltener als Männer in einem Beruf, bei dem sie einen monatlichen Lohn von über CHF 16'000 erhalten.
    Siehe BFS, Schweizerische Lohnstrukturerhebung im Jahr 2018: Erste Resultate
    und Der Bund, Langsam, langsam holen Frauen beim Lohn auf
    (27.04.2020)

    Die Änderung des Gleichstellungsgesetzes tritt auf den 1. Juli 2020 in Kraft: Was bedeutet dies für die Unternehmen?

    Das Gleichstellungsgesetz wurde revidiert, um die Lohngleichheit schweizweit besser durchzusetzen. Alle privaten und staatlichen Betriebe mit 100 oder mehr Angestellten müssen die erste Lohngleichheitsanalyse bis spätestens Ende Juni 2021 durchführen.
     
    Was heisst das nun konkret für die Unternehmen? Muss das Ergebnis der Analyse einer Behörde mitgeteilt werden? Was bedeutet das Gesetz für die Arbeitgebenden, die im Rahmen des öffentlichen Beschaffungs- oder Subventionswesens in Bezug auf die Einhaltung der Lohngleichheit kontrolliert wurden? Der Bund beantwortet die wichtigsten Fragen auf seiner FAQ-Seite.
     
    Arbeitgebende können die Analyse mit dem Strandard-Analyse-Tool Logib des Bundes vornehmen. Es ist kostenlos, anonym und sicher. Zudem ist das Excel-basierte Programm einfach anzuwenden.
     
    Siehe Fragen und Antworten FAQ
    Zum Standard-Anlayse-Tool Logib
    Jetzt anmelden zur Logib-Schulung am 8. September 2020
    (04.05.2020)

    Corona-Krise: Die Arbeitsbelastung der Frauen hat stärker zugenommen

    Wie hat sich die Arbeitsbelastung der Schweizer Bevölkerung während der Corona-Krise verändert?
    Eine vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) in Auftrag gegebene Studie gibt nun erste Antworten.
    Die Studie zeigt: Aufgrund der zusätzlichen Betreuungspflichten aus Homeschooling und den eingeschränkten externen Kinderbetreuungsmöglichkeiten hatten die Befragten weniger Zeit für die Ausübung ihrer Erwerbstätigkeit. Dies hat sich auf die berufstätigen Frauen stärker ausgewirkt als auf die berufstätigen Männer.
     
    Siehe EBG-Studie
    Zur Medienmitteilung
    (01.07.2020)

    Keine Betriebszulagen für selbständig erwerbende Frauen bei Mutterschaft

    Das Bundesgericht stellt klar: Selbständig erwerbende Frauen haben bei Mutterschaft keinen Anspruch auf Betriebszulagen. Anders als beim Militärdienst wird bei Mutterschaft nur ein Lohnersatz von 80% während der Erwerbspause gewährt. Das Ausrichten einer Betriebszulage ist bei Mutterschaft im Erwerbsersatzgesetz (EOG) nicht vorgesehen. Während der Erwerbspause werden also nach geltendem Recht Militärdienstleistende grosszügiger entschädigt als Frauen bei Mutterschaft. Sollen Mütter diesbezüglich nicht schlechter gestellt werden, so muss das Erwerbsersatzgesetz (EOG) geändert werden.
    Es scheint, dass die Politik die Problematik erkannt hat. So hat das Parlament im Dezember 2019 zwei Motionen angenommen, die Betriebszulagen für selbständig erwerbende Mütter fordern. Nun ist es am Bundesrat, eine gesetzliche Grundlage auszuarbeiten.
     
    Siehe Fall Zürich 418 mit Verweis auf Zeitungsberichte
    Zum Bundesgerichtsentscheid 9C_737/2019 vom 22. Juni 2020
    (10.08.2020)

    Ausbau von Betreuungsangeboten führt zu mehr Gleichstellung

    Zwei kürzlich publizierte Studien zeigen: Ein Ausbau der externen Betreuungsangebote würde auch die Wirtschaft stärken. Die Erwerbstätigkeit und Karriereperspektive von Müttern würde sich erhöhen, die Lohnungleichheiten und das Armutsrisiko würden sinken und das Gemeinwesen würde von steuerlichen Mehreinnahmen profitieren. Kurz: Eine Erhöhung des Angebots an qualitativ guten und bezahlbaren Betreuungsplätzen wäre zum Vorteil von Frau und Mann.
    Um die durchschnittliche Erwerbstätigkeitsquote von Müttern von Vorschuldkindern auf ein Niveau von 70 Prozent zu bringen, müssten 20'000 neue Kindergartenplätze geschaffen werden.
    Siehe Studie «Kitas als ein Schlüsselfaktor für die Gleichstellung» und Medienmitteilung
    Siehe Studie von Pro Familia Schweiz
    (01.09.2020, aktualisiert am 21.09.2020)

    Prävention von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz

    Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz stellt auch im 21. Jahrhundert noch ein grosses Problem dar. Dies zeigt eine im Jahr 2019 veröffentlichte Befragung von gfs.bern, die im Auftrag von Amnesty International durchgeführt worden ist. So haben 33 Prozent der befragten Frauen ab 16 Jahren mindestens eine kritische Situation am Arbeitsplatz erlebt.
    Die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich bietet deshalb ab 2021 Weiterbildungen gegen sexuelle und sexistische Belästigung am Arbeitsplatz an, neuerdings mit einer Weiterbildung extra für KMU.
    Siehe Weiterbildung „KMU konkret +“
    (20.10.2020)

    Präventionspflicht der Lehrbetriebe

    Lehrbetriebe sind laut Gesetz dazu verpflichtet, ihre Lernenden vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu schützen und Präventionsmassnahmen zu ergreifen. Die Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern stellt auf ihrer Webseite eine Vorlage für ein Reglement und für ein betriebsinternes Merkblatt zum Thema «Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz» zur Verfügung.
    Hier finden Sie weitere Informationen und die Vorlagen zum Herunterladen
    (30.11.2020)

    Toolbox flexibel führen

    Möchten Sie mehr über flexible Arbeitsmodelle für Führungspositionen erfahren? Die «Toolbox flexibel führen» der Universität Zürich bietet eine Übersicht über Forschungsliteratur, Berichte, Best Practice Beispiele, Merkblätter und Leitfäden zu diesem Thema. Die meisten Publikationen stammen von schweizerischen und europäischen Institutionen, Forscherinnen und Forscher oder Unternehmen. Die «Toolbox flexibel führen» wird laufend aktualisiert.
    Siehe Toolbox flexibel führen
    (07.12.2020)

    Der Vaterschaftsurlaub tritt am 1. Januar 2021 in Kraft

    Im vergangenen September hat die Schweizer Bevölkerung JA zur Einführung des Vaterschaftsurlaubs gesagt. Nun tritt auf den 1. Januar 2021 die Gesetzesänderung in Kraft. Die entsprechenden Ausführungsbestimmungen sind verabschiedet. Der Vaterschaftsurlaub wird über die Erwerbsersatzordnung (EO) entschädigt.
    Erfahren Sie mehr in der Medienmitteilung des Bundesrats
    (21.12.2020)

    Forschungsbericht analysiert die Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Gleichstellungsgesetz

    Das Bundesgericht hat in 27% der Fälle Beschwerden gestützt auf das Gleichstellungsgesetz gutgeheissen. Zwei Drittel der Fälle betreffen Lohndiskriminierungen, und mehr als die Hälfte aller Fälle stammt aus dem Gesundheits- und Bildungswesen. Der Forschungsbericht empfiehlt namentlich, den Arbeitnehmenden den Zugang zur Justiz im Erwerbsleben zu erleichtern.
    Erfahren Sie mehr in der Medienmitteilung des Bundesrats
    Hier geht es zur Studie.
    (21.01.2021)

    Die grosse Frauenbefragung von Sotomo und anabelle

    Im Januar 2020 führte Sotomo im Auftrag der Zeitschrift annabelle eine grosse Frauenbefragung anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Frauenstimmrechts durch. Über 6´000 Frauen aus der Deutschschweiz haben an der Umfrage teilgenommen. Die Studie vermittelt ein umfassendes Stimmungsbild der Frau und wo noch dringender Handlungsbedarf gesehen wird.
    Gemäss dieser Studie sehen Frauen grosse Fortschritte in der Gleichstellung von Mann und Frau. Jedoch werden vor allem in der Arbeitswelt noch grosse Gleichstellungsdefizite wahrgenommen. So betrachten nur 40% der Befragten, die Gleichstellung in der Arbeitswelt als verwirklicht. Nur jede zweite Frau schätzt ihren Arbeitgeber als familienfreundlich ein und nur zwei von fünf Frauen sind der Ansicht, dass sie bei ihrem Arbeitgeber die gleichen Karrierechancen wie Männer haben. Hier geht es zur Studie.
    (04.03.2021)

    Der Bundesrat beschliesst nationale Gleichstellungsstrategie

    Im April 2021 hat der Bundesrat die nationale Gleichstellungsstrategie 2030 verabschiedet. Die Strategie hat zum Ziel, die Gleichstellung der Geschlechter gezielt zu fördern. Eines der vier zentralen Elemente ist die Förderung der Gleichstellung im Erwerbsleben. Erreicht werden sollen die Beseitigung der Lohndiskriminierung, die Verbesserung der Rentensituation der Frauen und eine ausgewogenere Geschlechterverteilung in der Ausbildung, in allen Berufsgruppen, auf allen Verantwortungsebenen und in allen Entscheidungsgremien. Ebenfalls soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert werden.
    Die Gleichstellungsstrategie soll bis Ende 2021 in einem detaillierten Massnahmenplan weiter konkretisiert werden.
    Hier geht es zur Gleichstellungsstrategie 2030.
    (30.04.2021)

    Schillingreport 2021: Anstieg des Frauenanteils in den Geschäftsleitungen und Verwaltungsräten

    Erstmals ist der Anteil Frauen in den Geschäftsleitungen in einem Jahr um 3% von 10% auf 13% gestiegen. Aufgrund dieses, im Vergleich zu den Vorjahren, relativ starken Anstiegs, wird in den nächsten Jahren ein starkes Wachstum des Frauenanteils erwartet. Die Zahl der weiblichen CEOs ist von 3 auf 5 gestiegen und wird im Verlauf dieses Jahres noch auf 8 steigen. Der öffentliche Sektor beschäftigt im Topkader bereits 21% Frauen.
     
    Die Frauen sind zunehmend auch in Funktionen entlang der Wertschöpfungskette anzutreffen. Diese Entwicklung ist sehr zu begrüssen, da Frauen somit nicht mehr nur Servicerollen (Personalleiterinnen und Kommunikationschefinnen etc.) innehaben, sondern so in Zukunft eine echte Geschlechterdurchmischung erreicht werden kann.
     
    Hier geht es zum Schillingreport.
     
    (11.06.2021)

    Neuer Leitfaden «Das Gleichstellungsgesetz im Gerichtsverfahren» für Anwältinnen und Anwälte sowie Rechtsberatungsstellen

    Das Gleichstellungsgesetz verbietet Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts im Erwerbsleben. Zum 25-Jahr-Jubiläum des Gleichstellungsgesetzes geben die Deutschschweizer Fachstellen für Gleichstellung den Leitfaden «Das Gleichstellungsgesetz (GlG) im Gerichtsverfahren» heraus. Der Leitfaden gibt einen Überblick über die Bestimmungen des Gesetzes und enthält hilfreiche Vorlagen. Ein Kapitel ist zudem Diskriminierungen aufgrund der Geschlechtsidentität oder der sexuellen Orientierung gewidmet.
     
    Erfahren Sie mehr in der Medienmitteilung.
    Hier geht es zum Leitfaden.
    Der Leitfaden kann in gedruckter Version bei der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich bestellt werden.
    (01.07.2021)

Aktuelle Meldungen

© Die Fachstellen für Gleichstellung in der Deutschschweiz